Profisuche
Suche
Partnerprogramm
Partnerlogin
Kundenlogin
Ammeldung
Astrokalender
Autoren A - D
Autoren E - H
Autoren I - L
Autoren M - P
Autoren R - U
Autoren V - Z
Hörbücher
Klassiker der Astrologie
Praktische Hilfen
Neuerscheinungen
Warenkorb
Downloads
details
Titel:
Der klassische Tierkreis und seine Bewohner
Autor:
Erik van Slooten
Seiten:
99
Preis:
15,90 EUR
Seit alters her bestaunt die Menschheit den nächtlichen Himmel und dabei entdeckte sie schon früh, dass zwischen den zahllosen Fixsternen bestimmte Himmelskörper ‘wanderten’. Die Planeten wurden als die Götter betrachtet, die das irdische Leben beherrschen und man stellte sich vor, dass jede Gottheit sich im lebendigen und fest strukturierten Organismus des Tierkreises einen oder zwei Orte zueignete, den/die er als sein Zuhause betrachtete. In diesen ihren ‘Domizilen’ können die Planeten ihre besten Eigenschaften entfalten. So hat beispielsweise die Sonne ihr Domizil im Tierkreiszeichen Löwe, der Mond im Krebs, Merkur in den Zwillingen und in der Jungfrau usw. Erik van Slooten beschreibt diese Wechselbeziehungen auf sehr anschauliche Weise und entwirft dadurch ein lebendiges Bild, das auch dem Anfänger die klassische Astrologie mit Leichtigkeit näherbringen wird
zurück
bestellen
Biographie
Leseprobe
Alle Bücher dieses Autors
Kunden, die dieses Buch erworben haben, haben auch folgende Artikel bestellt
biographie
Erik van Slooten
ist ein erfahrener und versierter Stundenastrologe mit eigener Praxis in München. Er hält Vorträge und Seminare in ganz Europa zur Stundenastrologie.
nach oben
leseprobe
Das Sternbild Aries und seine mythologische Herkunft
Aries ist ein relativ kleines Sternbild, dessen hellster Stern (Alpha Arietis)
Hamal
(arabisch: Widder) ist. Man kann es am Besten im Herbst und Winter beobachten.
Die Namengebung wird vor allem mit der Geschichte des griechischen Helden
Iason
, Führer der Argonauten, und des goldenen Vlieses verbunden. Das goldene Vlies war das Fell eines Zeus geopferten Widders. Das Vlies wurde in einem Ares (= Mars) geweihten Wald von einem Drachen bewacht. Iason tötete den Drachen und gewann mit Hilfe der Königstochter Medea, die sich in Iason verliebt hatte, das Vlies.
Er heiratete Medea, verstieß sie aber später und ging schließlich an ihrer Rache zu Grunde.
Diese Sage hat den für das Zeichen Widder und seinen Herrscher Mars kennzeichnenden Männermut als Hauptthema. Iason und seine Argonauten vollbringen unglaublich tapfere Taten, können dabei allerdings auf weibliche Hilfe nicht verzichten. Die Moral: Mann und Frau (Mars und Venus) brauchen einander. Wer das, wie Iason, nicht begreift, geht zu Grunde.
Die andere Sage, die mit Aries am Himmel verbunden wird, ist die des Odysseus, der nach dem trojanischen Krieg, während seiner zehnjährigen Rückreise nach Ithaka mit seinen Männern von dem einäugigen Zyklopen Polyphemos in einer Höhle gefangen gehalten wird, aus der er mit folgender List entkommt: Nachdem er Polyphemos erblindet hat, klammern sich seine Männer am Bauchfell von Polyphemos’ Schafen fest und Odysseus sucht sich dafür einen Widder aus. Morgens entlässt Polyphemos die Tiere aus der Höhle, damit sie weiden können. Am Eingang betastet der blinde Riese seine Schafe zwar, aber bemerkt nicht, dass seine Gefangenen ihm auf diese Weise entkommen. So wie Odysseus dank eines Widders aus der Finsternis der Höhle wieder ans Tageslicht kommt, so bringt nach dem Winter die Sonne mit ihrem Eintritt ins Tierkreiszeichen Widder wieder den Frühling.
Das Tierkreiszeichen Widder
Natur:
erstes Feuerzeichen, männlich, kardinal, warm und trocken.
Würden:
männliches Domizil von Mars, Erhöhung der Sonne, Triplizität von Jupiter, Exil von Venus, Fall von Saturn.
Physisch:
Kopf, Kiefer, Kinn, Zähne.
Sonne im Widder:
ca. 21. März bis 21. April
Der Widder ist das kardinale Feuer und entwickelt eine ungeheuer dynamische Treibkraft. Er handelt nicht nur, er stürmt vorwärts und schaut sich dabei nicht einmal um, ob andere ihm folgen. Ein Einzelgänger! „Wo ein Wille ist, ist ein Weg,“ lautet seine Devise, und sein Wille ist nun einmal äußerst stark, sehr bewusst und nach außen gerichtet. Kein Wunder, dass der göttliche
Mars
dieses Zeichen als sein männliches Domizil gewählt hat. Pionierarbeit wird geleistet, Initiative wird ergriffen, der Kampf wird nicht gescheut, für Probleme werden schnelle und unkomplizierte Lösungen gesucht und gefunden und das alles in großer Unabhängigkeit. Wenn der Widder seine Ziele nicht schnell erreicht, liegt es auf der Hand, dass er schrecklich ungeduldig wird. Der Egoismus liegt auf der Lauer.
Kein Wunder, dass die auf Harmonie und Zusammenarbeit bedachte
Venus
im Widder-Zeichen in ihrem
Exil
steht. Liebe kann man ja nicht zwingen!
Dass der vorsichtige, tiefgründige
Saturn,
der keinen zweiten Schritt macht, ohne den ersten hundertprozentig abgesichert zu haben, hier seinen Fall erlebt, ist ebenfalls vorstellbar.
Die
Sonne
dagegen fühlt sich im Hause Widder sehr wohl. Sie ist dort erhöht, weil sie nach dem Winter in diesem Frühlingszeichen wieder mehr Kraft bekommt und sie so die Tage wieder länger als die Nächte macht.
Auch
Jupiter
fühlt sich im Widder wohl und erlebt dort seine
Triplizität,
denn Jupiter ist der geborene Optimist und Optimismus ist die vorherrschende Stimmung im Hause Widder, wo keiner davon redet, dass etwas schief gehen könnte.
Der sensible
Mond
ist im Widder
peregrin.
Draufgängertum ist ihm fremd.
Auch
Merkur
ist hier
peregrin.
Zwar gefällt ihm das Blitzartige des Widders, denn er selbst ist ja auch sehr schnell, aber für die Analyse von Fakten braucht man eine gewisse Ruhe und Objektivität, die Widder fehlen.
nach oben