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details
 
  Titel: Ganzheitliche Astromedizin

Autor:

Wilfried Schütz

Seiten:

208

Preis:

28,00 EUR


Unausweichlich werden wir immer wieder mit Krankheiten konfrontiert. Die ganzheitliche astrologische Betrachtung geht zunächst davon aus, dass das, was geschieht, bei den vorliegenden Lebenszusammenhängen zutiefst sinnvoll ist, um das gefährdete Gleichgewicht aller Lebensenergien sicherzustellen. Sie lernen den kosmischen Aufbau des Körpers und die astrologische Symbolik der Organe kennen. Weiterhin erfahren Sie die Erkrankungszusammenhänge aus der Sicht des Horoskops. Um die Energien aber zukünftig nicht mehr in die Symptome, sondern in die Lebendigkeit fließen zu lassen, kommen wir nicht umhin, einen Weg der Entwicklung zu beschreiten. Wohin diese für den Einzelnen führen könnte, erfahren Sie anhand ausführlicher Darstellungen von Gesundungsprogrammen.
 
 
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Biographie
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biographie
Wilfried Schütz (1944) 1944) Diplom Ingenieur (Feinwerktechnik) und langjährige Tätigkeit in der Elektronik-Industrie. Danach Studium der Medizin (2. Staatsexamen). Ab 1985 Astrologe mit eigener Beratungspraxis, seit 1989 Ausbildung von Psychologischen Astrologen in Zusammenarbeit mit Hermann Meyer (IPA München). Verfasser zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften. Derzeitiger Arbeitsschwerpunkt ist die Entwicklung eines eigenen Systems der spirituellen Astrologie.l.
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leseprobe

Astrologische Physiologie und Pathophysiologie

Die medizinische Physiologie befasst sich mit den funktionellen Vorgängen im Organismus. Eine astrologische Physiologie befasst sich mit der Symbolik der Organe und funktionellen Vorgänge. Sie ordnet sie den einzelnen Planeten und deren Tierkreiszeichen zu. Die im jeweiligen Anschluss an die Planeten-Fähigkeiten und -Anlagen beschriebenen Symptomatiken deuten die Krankheitssymbolik nur kurz an. Sie zeigen nur einen kleinen Ausschnitt aus der umfangreichen Gesamtproblematik. Umfassende Betrachtungen der Zusammenhänge bleiben der individuellen Beratung auf der Grundlage des Geburtshoroskops vorbehalten.

Bei der nachfolgenden Betrachtung der Planeten und Zeichen bietet sich der Gang rückwärts durch den Tierkreis an. Wir beginnen also mit dem Planet Neptun und dem Zeichen Fische und enden mit Mars und Widder. Dem entspricht der Schöpfungsprozess, der mit dem Empfang des Schöpfungsauftrags („Am Anfang war das Wort ...“) beginnt und mit der Tat Fleischwerdung des Wortes) endet.

Neptun (Jupiter), Fische

Fähigkeit und Anlage
Neptun gibt uns die Empfänglichkeit gegenüber der Transzendenz, dem schöpferischen Prinzip, dem viele Namen gegeben wurden (Brahman, Gott, Allah, Großer Geist, Kosmische Intelligenz, ...). Er ist die geistige Seherin in uns und die wahre Brückenbauerin zu Gott (= der weibliche [!] Jupiter, Pontifica maxima). In der Chakren-Lehre entspricht Neptun dem Scheitelchakra. Aus der neptunischen Empfänglichkeit gebiert sich unser Lebensfluss: unser Schicksal. Haben wir unsere Bewusstseinsblockaden überwunden, dann erleben wir durch sie das REINE SEIN unseres SELBST. Als oberste steuernde Energie (Zeichenqualität: beweglich!) obliegt ihr die Anpassung an das Ganze, an den Fluss des Lebens. Wir können uns den Weg des Empfangs bis hin zur anpassenden Steuerung so vorstellen: Scheitelchakra; Limbisches System des Gehirns (ZNS); Hypothalamus; Hypophyse.

Das Limbische System beeinflusst das dem normalen Menschen unbewusste Verhalten. Wir können in ihm die Vermittlungsstation zwischen dem Scheitelchakra, das mit der transzendenten Schöpfungsenergie in Verbindung steht, und der obersten Körpersteuerung, dem Hypothalamus sehen.

Der Hypothalamus ist die Schaltstelle zwischen dem limbischen System des ZNS (Zentral-Nerven-System) und der Hormonsteuerung. Er koordiniert über das Nervensystem alle vegetativen Prozesse und mit seinen Releasing- und Inhibiting-Hormonen via Hypophyse die meisten hormonellen Prozesse. Seine integrale Regelung wirkt auf das gesamte innere Milieu, den Wach-Schlaf-Rhythmus, die geistige und körperliche Entwicklung und die Fortpflanzung. Dabei sind die Steuersignale des Hypothalamus mehr globaler Natur (z.B. Releasing-Hormone [engl. Freigabe], Inhibiting-Hormone [engl. Hemmung]). Die Hypophyse setzt sie in konkrete Informationen, Signale und Handlungsanweisungen (Glandotrope Hormone [auf die Drüse einwirkend]) für die Zielorgane, die im Körper verteilten Hormondrüsen, um.

Aus der Quelle des Neptun gestalten sich unsere nächtlichen Träume. Sie dienen einerseits der Verarbeitung des Erlebten und werden andererseits, sofern wir ihnen Beachtung schenken, zu einer wichtigen Führerin unserer Entwicklung.
Auf den Wach-Schlaf-Rhythmus nimmt auch die Zirbeldrüse Einfluss. Sie bildet das Hormon Melatonin, worüber sie einen hemmenden Einfluss auf die Schilddrüsen-, Geschlechtsdrüsenfunktion und Melaninbildung (Farbpigmente) in der Haut ausüben kann.

Im Zentral-Nerven-System (ZNS) werden körpereigene Opioide, so genannte Endorphine gebildet, die bei hoher körperlicher Belastung oder schweren schmerzhaften Verletzungen ausgeschüttet werden und einen Rauschzustand oder eine Selbstbetäubung bewirken.

Unsere Füße leisten oft unbewusst und daher wenig beachtet einen großen Beitrag zur Anpassung an das Ganze. Die Füße stellen unseren direkten Kontakt mit der Erde her und verhalten sich gegenüber den oft erheblichen Unebenheiten des Bodens (z.B. Waldboden, Gebirge) erstaunlich flexibel und anpassungsfähig.
Jupiter sorgt in der Leber für die aktive (männliche) Entgiftung. Neptun, der weibliche Jupiter, möchte uns ebenfalls von Unpassendem, Giftigem erlösen. Er entgiftet jedoch passiv (weiblich). Die Giftstoffe werden über Eiterungen, Fäulnis und Gewebezerfall (Nekrose) ausgeschieden.

Neptun will, dass wir ganz wir SELBST sind. Er repräsentiert das Heil und damit unsere SELBSTheilungskraft. Mit der Beseitigung der Blockaden (Urteil - Saturn]) in unserem Bewusstsein werden wir uns des Urgrundes unserer Krankheit bewusst. Im Zustand dieses bewussten SEINS gibt es keine Krankheit, die nicht von dieser inneren Kraft geheilt werden könnte. Da Neptun eine weibliche Energie ist, wirkt sie im Heilungsprozess umso erfolgreicher, je weniger unser Organismus übersäuert (männlich) ist. Auch unser Wohlgefühl korrespondiert mit einem basischen Milieu. Je mehr unser Milieu übersäuert, entwickelt sich zunächst eine leichte Müdigkeit. Sie geht in eine Leistungsschwäche über und kumuliert in einem starken Leistungsabfall. Am Ende fühlen wir uns schlapp und ausgelaugt. All dies ist Ausdruck eines Neptun-Defizits.
Bei irreparablen körperlichen Defekten steht Neptun für die entsprechenden Prothesen (Hilfen). So täuschen uns manchmal die schönsten künstlichen Zähne über die dahinterliegende Zahnlosigkeit.
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