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details
 
  Titel: Venus und Mars

Autor:

Michael Roscher

Seiten:

335

Preis:

28,00 EUR


Venus und Mars entsprechen in der Astrologie den zwei Polen unserer Begegnungs- und Partnerschaftsfähigkeit: Sie sind Symbole für Eros und Sexus - die gefühlsbetonte und die geschlechtliche Liebe. In der herkömmlichen Astrologie werden die Horoskope von Partnern verglichen. Michael Roscher geht einen anderen Weg: Er analysiert die Venus und Marskonstellationen im Individual-Horoskop und leitet hieraus das entsprechende Partnerschaftsbild sowie die Fähigkeit ab, Beziehungen einzugehen und zu gestalten. Sämtliche Venus- und Marskonstellationen werden kommentiert unter besonderer Berücksichtigung der Häuserthematik. Besprechungen von Beispielhoroskopen veranschaulichen die jeweiligen Bilder. Roschers Interpretationen gehen in ihrer Aussagefähigkeit weit über das hinaus, was man in der astrologischen Literatur hierzu bislang finden konnte.
 
 
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Biographie
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Michael Roscher (1960 - 2005) studierte Wissenschaftstheorie, Psychologie, Philosophie und Medizin. Er arbeitete als Schriftsteller, Lehrer und mehr als 20 Jahre als praktizierender Astrologe. 1986 gründete er die Schule für Transpersonale Astrologie. Er ist am 6. August 2005 in Köln überraschend gestorben.

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Mit diesem Buch liegt nun zum ersten Mal eine Arbeit vor, welche die Beziehungsfähigkeit des einzelnen systematisch untersucht und beschreibt. Ausgegangen wird hierbei von den maßgebli-chen Venus- und Marskonstellationen, die im Rahmen unseres Begegnungspotentials Anta-gonisten darstellen: Das Marsprinzip entspricht der Fähigkeit, unsere Interessen (im Sin-ne der Triebsphäre) durchzusetzen, ist somit prinzipiell rücksichtslos, fordernd, aktiv, aggressiv. Das Venusprinzip repräsentiert unser Hingabepotential, das Streben nach Sicherheit in der Gemeinschaft, die Bereitschaft und Fähigkeit, sich auf den anderen einzulassen

Beide Prinzipien bedingen und regulieren einander: Ohne die marsbetonte Triebsphäre (d. h. dem Verlangen nach Sexualität, körperlicher Nähe etc.) gäbe es kein Partnerschaftsbedürfnis; erst die Begegnungsbereitschaft (Venus) kann instinktive Interessen (Mars) adäquat aktivieren und be-friedigen. Eine Überbetonung von Marsentsprechungen, ohne ausgleichende Venuskonstellatio-nen, entspräche rücksichtsloser Selbstdurchsetzung, bei gleichzeitiger Begegnungs- und Bin-dungsunfähigkeit; eine Überbetonung der Venusanalogien, ohne ausgleichende Marskonstellatio-nen, würde auf eine profillose, unterwürfige Hingabefähigkeit verweisen. Dementsprechend ist der Hauptteil des Buches, die Beschreibung der Partnerschaftskonstellationen, zweigeteilt: Zum einen die Marskonstellationen, welche das aktive Begegnungspotential untersuchen, zum anderen die Venuskonstellationen, die sich mit der Hingabe- und Bindungsfähigkeit auseinandersetzen. Hierbei wurde eine übergeordnete Darstellungsweise gewählt, die sämtliche Verbindungsformen zweier Prinzipien berücksichtigt und zusammenfasst. Für das grundsätzliche Verständnis einer Konstellation ist es unerheblich, ob diese als Aspekt, Halbsumme, Hausstellung, kritischer Grad oder Spiegelpunkt vorliegt. In die differenzierte Horoskopinterpretation muss diese Unterscheidung selbstverständlich wieder mit einfließen, die hierfür maßgeblichen Kriterien werden in den Kapi-teln »Raum und Zeitspezifität«, »Praktische Horoskopinterpretation« und »Horoskopvergleich – die aktuelle Partnerschaftsproblematik« vermittelt.
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