Angst im Horoskop

erkennen und verstehen
Art.-Nr.: 136

Christa Gallery

Produktform:  Paperback, 2 Abbildungen
Seitenzahl:  128
ISBN:  3-89997-136-1 / 978-3-89997-136-1
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Produktdetails

Angst ist nicht gerade das angenehmste Gefühl, sie lehrt uns aber auch, bei Gefahr angemessen zu reagieren. Der Begriff beinhaltet eine Vielzahl von Emotionen, die sich von diffusem Unbehagen, über Beklemmung und Furcht, bis zu ausgeprägter Panik erstrecken. Sie kann unser Erleben und Verhalten einschränken (´Angst essen Seele auf´) und sie kann uns aktivieren (´Angst verleiht Flügel´). Die Autorin zeigt die verschiedenen Angstfaktoren im Horoskop. Sie erläutert, welche Form der Angst mit welchem Planeten korrespondiert. Auf diese Weise können Sie den Ursprung ihrer eigenen Ängste erkennen und überwinden.

Autorenporträt

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 Christa Gallery Christa Gallery, Jahrgang 1958, Dipl-Verwaltungswirtin (Studium mit psychologischem und beratungsmethosischen Schwerpunkt), geprüfte Astrologien DAV.

Leseprobe

Perfektionismus

Perfektionismus beinhaltet das Streben nach Vollkommenheit. Hohe Maßstäbe zu haben und diese anzustreben, ist durchaus wichtig. Sie können uns motivieren, unser Bestes zu geben. Saturn in seiner Haus- und Zeichenstellung im Horoskop gibt Hinweise, worauf sich überhöhte Maßstäbe und Erwartungen beziehen. Der Anspruch, hohe Maßstäbe zu erreichen, wird zum Verhängnis, wenn er das Handeln in ausgeprägter Weise bestimmt. Zu viel Perfektionismus kann zur Handlungsunfähigkeit führen. Aus Angst, etwas falsch zu machen, den eigenen oder fremden Ansprüchen nicht zu genügen, nimmt man seine Ziele erst gar nicht in Angriff. Oder man verzettelt sich dermaßen, dass man den Überblick verliert und seine Arbeit nicht zu Ende bringen kann.

Perfektionistische Menschen fühlen sich bei der Erfüllung ihrer vermeintlichen Pflicht oft überfordert. Sie unterwerfen sich stark den angeblichen Anforderungen der Umwelt und fühlen sich dadurch noch mehr eingeengt und in die Pflicht genommen. Weil diese Menschen nicht erreichen, was sie eigentlich erreichen möchten, nämlich die Liebe und Akzeptanz der Mitmenschen, werden die Anforderungen an sich selbst immer größer.

Perfektionismus kann zu ständiger Unzufriedenheit, zu einem Gefühl des Versagens und zu Mutlosigkeit führen. Meistens befinden wir uns in einem Zwiespalt zwischen dem, was wir glauben, erreichen zu müssen, und dem, was wir erreichen können. Wir streben nach Idealen, die – realistisch betrachtet – gar nicht erreichbar sind. Als Beispiel sei die zweifache Mutter genannt, die Kinder, Haushalt und Beruf erfolgreich unter einen Hut bringen möchte und die sich abends noch gut gelaunt und gut aussehend auf einer Party amüsieren soll.
Warum haben viele Menschen den Wunsch, alles perfekt zu machen? Dahinter steht die Angst, dass andere uns nicht mehr achten oder lieben, wenn wir etwas tun, was nicht so perfekt ist. Das Bedürfnis, perfekt zu sein, zeigt sich auch in der Angst vor peinlichen Situationen. Viele Menschen glauben beispielsweise, dass ein Versprecher bei einem Vortrag etwas ganz Furchtbares ist. Um dem eventuellen Versagen aus dem Weg zu gehen, versuchen sie es erst gar nicht, aber in ihrer Phantasie sehen sie sich als perfekten Redner. Das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit untergräbt das Selbstbewusstsein.

Häufig wurde Saturn in Form von Einschränkungen durch die Eltern erlebt. Als Kind haben wir uns zunächst bemüht, die Erwartungen unserer Eltern und der Umwelt zu erfüllen. Für den individuellen Reifungsprozess sind aber unsere eigenen Erwartungen bei der Selbstverwirklichung wichtig. Saturn fordert uns auf, Verantwortung für uns selbst und unser Handeln zu übernehmen. Wir sollten daher immer überprüfen, woher unser Anspruch kommt. Sind es unsere eigenen Erwartungen oder die Wünsche anderer? Sind wir bereit, in diesem Bereich weniger perfekt zu sein?

Das Streben nach Perfektion kann entweder gute Dienste leisten oder sich nachteilig auswirken. Erreichen wir durch eine perfektionistische Vorgehensweise unsere angestrebten Ziele, dann ist es in Ordnung. Kommt es jedoch durch zu hohe Idealen ständig zu Verzögerungen und zum Verpassen von günstigen Gelegenheiten, dann ist es wichtig, diese Einstellung zu ändern.
Sehr hohe Maßstäbe richten sich nicht nur auf uns selbst, sondern wir erwarten diese auch von anderen Menschen. Der Druck des Perfektionismus lässt uns verkrampfen, verunsichert und produziert Fehler und Ängste. Dabei vergessen wir, dass alle Menschen Fehler machen. Aus Fehlern kann man aber lernen. Erfahrungen – auch negative – sind Teil unserer einzigartigen Persönlichkeit.
Hohe Maßstäbe und Ideale können wundervoll motivieren. Doch Perfektionismus setzt Maßstäbe, die unerreichbar bleiben, und programmiert damit gleichzeitig Misserfolg und Unzufriedenheit. Wenn wir das Selbstbild eines perfekten Menschen aufgeben, werden wir echter und lebendiger und stellen unser Selbstwertgefühl weniger in Frage.

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