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Die Fixsterne im Horoskop

Mythologie, Mondhäuser und Konstellationen
Art.-Nr.: 238

Oscar Hofman

Produktform:  Hardcover, 61 Abbildungen
Seitenzahl:  300
Erscheinungsjahr:  2016
Erscheinungsjahr:  2016
ISBN:  978-3-89997-238-2
EAN:  9783899972382
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Produktdetails

Bei der Betrachtung der Fixsterne haben die Sternbider und die damit verbundenen mythologischen Geschichten eine zentrale Bedeutung Der Autor zeigt die Wege der Deutung und beschreibt die Konstellationen. Ebenso die wichtigsten Einzelsterne und deren Wirkungen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Mondhäuser und ihr Bezug zu den Fixsternen. Abgerundet wird das Buch durch 25 ausführliche Fallstudien.

Autorenporträt

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 Oscar Hofman Oscar Hofman (1962) studierte Chemie und Philosophie und arbeitete Als Journalist und Übersetzer, bevor er Astrologe wurde. Er hält Vorträge und Seminare zur klassischen Astrologie in ganz Europa und schreibt reglemäßig in Fachzeitschriften und redigiert die Zeitschrift Anima Astrologiae.

Leseprobe

Deutung in der Praxis

Die Konstellationen, die am Himmel sichtbar sind, bilden Familien von Sternen, die miteinander verbunden sind und derselben mythologischen Geschichte zugehören. Dies bedeutet, dass die Sternbilder, die sich aus den einzelnen Sternen zusammensetzen, eine zentrale Bedeutung haben. Die Sterne sind nichts anderes als konzentrierte Punkte eines Teils der Mythologie. So berühren sie das Horoskop und das Leben durch die Konjunktion eines Sterns mit einem Planeten, einer Hausspitze oder einem arabischen Punkt. Eine Beschreibung der Sterne sollte immer mit der Mythologie, die mit dem Sternbild verbunden ist, beginnen. Denn dies ist die Geschichte, mit welcher das Individuum unvermeidlich verwoben ist. Ein Astrologe, der dieses Wissen hat, ist in der Lage, entscheidende Aussagen über das Leben seines Klienten zu machen. Wir befinden uns in der neunten Sphäre, im Himmelsgewölbe, so nah können wir dem göttlichen Empyreum kommen.

In den Sternbildern hat jeder einzelne Stern seine eigene Bedeutung. Dies wird nochmals deutlicher durch der Stelle, die der Stern im entsprechenden Sternbild einnimmt (z.B. Fuß, Absatz, Horn, Auge, Herz, Flügel, Hand, Hufe, Schulter, Kopf, Gürtel, Nacken, Schwert, Speer, Bogen, Pfeil). Jedem Stern wird eine Verbindung zu den Planeten zugeschrieben. Somit hat auch die Planetennatur eines jeden Fixsterns eine wichtige Bedeutung. Ein Stern mit einer reinen Venusnatur hat offensichtlich einen ganz anderen Einfluss auf die Welt und das Leben, als ein Stern, der eine Saturn-Mars-Natur besitzt. Da wir hier über Planetenenergien sprechen, sollten die Würden derjenigen Planeten, welche die Qualität eines Sterns beschreiben, ebenfalls mit in Betracht gezogen werden. Martialische Sterne haben einen wesentlich destruktiveren Effekt, wenn der Mars im Geburtshoroskop z.B. in Vernichtung steht (das System der klassischen Würden wird in Kapitel 6 erklärt).

Desweiteren hat jeder Stern seine eigene zodiakale Breite, sprich eine andere vertikale Entfernung von der Ekliptik, die ihm mehr oder weniger Stärke verleiht. Es ist offensichtlich, dass ein Stern in der Konstellation des Drachens, die sich um den Pol herum befindet, unwichtiger ist als ein Stern direkt auf der Ekliptik, dem Pfad der göttlichen Essenz, für den die Sonne ein sichtbares Symbol ist.

Die Kraft, die ein Stern hat, wird außerdem durch die Magnitude, seine Helligkeit, angezeigt. Dieses wiederum ist ziemlich offensichtlich, je heller ein Stern ist, desto kraftvoller ist seine Auswirkung auf die Erde und das Leben. Die Skala der Magnitude, die für die Astrologie relevant ist, geht von der ersten Magnitude für den hellsten Stern bis zur sechsten Magnitude, für den winzigsten Stern, den man gerade noch mit bloßem Auge sehen kann. Sterne der ersten Magnitude, von denen es ungefähr 20 gibt, bilden eine Art von „Elitetruppe“. Wenn man im Horoskop einen solchen Stern auf einem Planeten oder einer Achse stehen hat, sind sie Chancen gut, dass dieser Stern im eigenen Leben äußerst bedeutsam sein wird.

Und ja – sie bewegen sich, obwohl sie Fixsterne heißen. Allerdings sehr viel langsamer als die Planeten, dennoch durchlaufen sie die Tierkreiszeichen in derselben Richtung, aber nur mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 1 Grad in 72 Jahren. Da sie die Tierkreiszeichen, wenn auch ganz langsam, tatsächlich transitieren, verweilen Sie in einem Zeichen für sehr lange Zeit, nämlich für ungefähr 2.200 Jahre. Deshalb muss man die Positionen der Sterne jeweils für das Jahr anpassen, mit dem man gerade arbeitet. Dieses Phänomen basiert auf der sogenannten Präzisionsbewegung, mit der wir uns später eingehender beschäftigen werden und die zu vielen Missverständnissen geführt hat. Die Liste der Sterne in den jeweiligen Tierkreiszeichen, die in Kapitel 4 beschrieben werden, wurde für das Jahr 2010 erstellt und kann mit dem oben erwähnten Schlüssel von 1° = 72 Jahre korrigiert werden.

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