Astrologie der Träume

Art.-Nr.: 2099

Beth Koch

Produktform:  Hardcover
Seitenzahl:  178
Erscheinungsjahr:  1994
Erscheinungsjahr:  1994
ISBN:  978-3-925100-14-7
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Produktdetails

Leseprobe

Astrologie kann für  die Analyse der Träume eine entscheidende Rolle spielen.

Träume wollen nicht durch die herkömmlichen Fähigkeiten des Bewusstseins begriffen, verstandesmäßig erklärt oder in logische Zusammenhänge gestellt werden. Sie fließen aus einer anderen Quelle als aus unserem alltäglichen, rationalen und bewussten Selbst. Nur wenige Regeln passen in die Traumwelt und das Verständnis eines Traumes gründet sich stärker auf Intuition, ausgedehnte Vision oder auf das Heranbilden des Selbstbewusstseins als auf die Anwendung von Logik oder Willensäußerungen.

Sich mit den Träumen zu beschäftigen bedeutet, sich mit den Energien des Lebens in ihrer intensivsten Erscheinungsform auseinanderzusetzen. Träume führen ein Eigenleben und sie verfügen über eine Kraft, die zwar wohl zu uns gehört, aber anders wirkt als jene Energie, welche auf unser bewusstes Ich Einfluss nimmt. Ein Traumbild manifestiert sich als lebendiges Symbol für eine Emotion, eine Wahrnehmung, ein Gefühl, einen Impuls, ein Bedürfnis oder einen Archetypus, welcher sowohl ganz individuell als auch ganz offenkundig menschlich sein kann.

Auch die Astrologie setzt sich mit den grundlegenden Lebensenergien auseinander. Astrologie ist eine Symbolsprache, ein Instrument zur Erforschung unseres Potentials, ein Zeiger der zeitlichen Koordinierung unseres Lebens und unserer Beziehung zum Kosmos. Die Emotionen, Eindrücke, Empfindungen, Triebkräfte und Archetypen, welche in der menschlichen Psyche durch die Träume aufleben, sind durch die Symbolik der Zeichen und Planeten auch in der Astrologie lebendig. Was aber noch hinzukommt ist die Tatsache, dass die Astrologie einen personifizierten und durchdachten Rahmen zur Interpretation anbietet, anhand dessen sich diese Energien sehr viel klarer einordnen lassen. Die Astrologie kann uns zu einem wertvollen Führer durch das scheinbare Dickicht der Traumlandschaft werden, indem wir die Metaphorik der Traumvorstellungen mit Einblicken in die individuellen und kollektiven Lebenszyklen verbinden.

Zum Beispiel sind die Entsprechungen des griechischen Gottes Helios, des ägyptischen Amen-Ra sowie der astrologischen Sonne identisch. Ganz ähnlich verhält es sich vielleicht mit dem Symbol eines Rades oder dem Bild eines glänzenden Sterns in einem Traum. Es gibt jeweils nur ein archetypisches Energiefeld, das durch all diese vielen Sinnbilder charakterisiert wird, obwohl die Menschen mit der betreffenden Energie auf mannigfaltige Weise in Bezug stehen und ihr die verschiedensten Namen geben. Der solare Archetypus kann im Traum als großes Feuer oder als Bühnendarsteller erscheinen, er kann sich aber auch durch zahllose andere Symbole Ausdruck verleihen. Jeder von uns wird die universelle Kraft des Sonnensymbols auf eigentümliche Weise erfahren und einen persönlichen Bezug dazu aufbauen. Aber, auch wenn das Gesicht oder die Maske des solaren Archetypus (oder jedes anderen astrologischen Symbols) für den jeweiligen Träumer ganz unterschiedlich sein wird — ja sich sogar von Traum zu Traum zu wandeln vermag —die Essenz des Symbols bleibt immer dieselbe; was sich auch hinter der klaren Emotion oder der begrenzenden Definition verbirgt, der wesentliche Impuls bleibt eine Konstante. Wenn wir ein Symbol deuten und es in unser persönliches Horoskop integrieren können, sind wir eher in der Lage, es zu erkennen, zu verstehen und in unseren Träumen zu erfahren.

Ein wichtiger Gesichtspunkt, der in der Traumarbeit ohne weiteres offensichtlich wird (und welcher sich in der astrologischen Periodizität widerspiegelt) ist, dass die im Unterbewussten aktiven Energien nicht leicht dechiffriert, entziffert oder unmittelbar durch den Verstand begriffen werden wollen. Einsicht folgt einer eigenen Zeitkurve — sie lässt sich nicht erzwingen, noch kann sie überstürzt herbeigeführt werden. Die im Traum angeregten planetaren Archetypen wirken auf unterschwelligen Bereichen — durch Phantasien, Imaginationen, Kreativität oder unbewusste Motivationen — lange bevor wir fähig oder gewillt sind, ihrer bewusst habhaft zu werden. Gerade durch sein ureigenes Wesen deutet das Symbol auf eine Qualität hin, die jenseits des Zugriffs der bewussten Wahrnehmung liegt.
Indem die Astrologie in uns ein Gespür für das Timing unseres Lebens herausbildet, erweitert sie unsere Perspektive. Die Astrologie sensibilisiert uns für die zeitliche Abstimmung unseres persönlichen Wachstums und unserer innerlichen Entfaltung, welche sich nicht nur anhand von Lebensereignissen festmachen lässt. Sie erlaubt uns, Geduld hinsichtlich eines allmählich wachsenden Traumverständnisses zu entwickeln. Parallel dazu wie sich unser Geburtsbild im Fluss der Lebenszyklen entfaltet, geschieht dasselbe auch mit unserer Wahrnehmung und unserem Verständnis eines Höheren Selbst. Dieses sollten wir akzeptieren und mit uns in Einklang bringen, damit es mit Weisheit durch unsere Träume zu uns spricht.

Rezensionen

American Astrology: "Dabei wird deutlich, was für das gesamte Buch gilt. Es gibt keine pauschalen Deutungen. Astrologie ist ein Wegweiser und mit diesem Buch wird sie ein Mittel zur Erforschung der Traumwelt."

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