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Im Netz der Beziehungen

Die astrologische Sicht auf prägende Beziehungsmuster vom Kind bis zum Erwachsenen
Art.-Nr.: 215

Alexander von Schlieffen

Produktform:  Hardcover, 15 Abbildungen
Seitenzahl:  146
Erscheinungsjahr:  2013
Erscheinungsjahr:  2013
ISBN:  978-3-89997-215-3
EAN:  978-3-89997-2
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Produktdetails

Beziehungen verschiedenster Art bestimmen unser Leben. Sei es der Bezug zum eigenen Körper, das Verhältnis zu Eltern und Geschwistern, zwischenmenschliche Partnerschaften oder die vielfältigen Vernetzungen zum gesellschaftlichen Umraum. Wir leben alle diese Beziehungen, allerdings jeweils mit unterschiedlicher Intensität. Der Autor zeigt auf, welche Beziehungsmuster vorliegen können und wie diese mit den Quadranten des Horoskops zusammenhängen. Die Geschwisterfolge und deren Auswirkung auf das eigene Selbstverständnis wird eingehend betrachtet. Ebenso die Konsequenzen, wenn Beziehungsmuster, die für den einen Lebensbereich stimmig sind, in einen anderen verschoben werden. In diesem Buch erfahren Sie nicht nur, wo Sie derzeit stehen, sondern auch, was Ihre Lebensaufgabe ist, wie Sie kommunizieren und wie sich Ihre erotische Grundspannung zeigt.

Autorenporträt

Alle Bücher dieses Autors

 Alexander von Schlieffen Alexander Graf von Schlieffen (1964) Studium der Malerei an der Kunstakademie in Wien und Düsseldorf. Er befasst sich seit 1991 intensiv mit Astrologie. Seit 1999 rege Lehrtätigkeit an verschiedenen Instituten in Europa.

Leseprobe

Lebensaufgaben in den verschiedenen Quadranten?

Jeder Quadrant ermöglicht unterschiedliche Erfahrungen und hält eine andere elementare Lernaufgabe bereit.

1. Quadrant – Das Funktionieren des Körpers

Im 1. Quadranten lernen wir den Körper kennen. Er ist das Vehikel des Seins. Kann ich mich auf ihn verlassen? In unserer Gesellschaft wird das Körperliche extrem vernachlässigt. Es ist eigentlich ein Wahnsinn, dass Kinder den ganzen Tag in der Schule sitzen müssen und zwischendurch eben mal 15 Minuten Pause haben. Das entspricht ganz und gar nicht dem leiblichen Naturell der Kleinen. Ebenso sitzen Erwachsene den ganzen Tag vor dem Bildschirm, dem Tor zur Welt, und gehen abends, zur Kompensation zartfüßelnd am See joggen. Kein Wunder, dass so vieles aus den Angeln gerät. Der Mensch lebt aus dem Körper. Wie er im individuellen Falle funktioniert (3. Haus), was er braucht (2. Haus) und wie viel Grundspannung vorhanden ist (1. Haus) lernen wir im 1. Quadranten. Der Körper hat eine gewisse Eigenlogik, die auf materielle Prozesse außerhalb des eigenen Körpers übertragbar sind, wie man anhand der Beispiele der Werkzeuge im 3. Haus gesehen hat. Aus dem Körper kommen die Grundbedürfnisse des Lebens. Eine Therapie, die den Körper nicht einschließt, birgt die Gefahr, den Kopf noch weiter vom Gemüt abzuspalten. Mens sana in corpore sana sagten schon die Römer.

2. Quadrant – Soziale Kompetenz und Auseinandersetzung

Sich als einen Teil eines Wir zu begreifen ist die beste Vorkehrung gegen Größenwahn. Das Wir bringt eine Relativierung der eigenen Bedeutung. In der Gruppe lernen wir Mitgefühl (4. Haus), Auseinandersetzung (5. Haus). und Anpassungsfähigkeit (6. Haus). Wer sich nicht anpassen kann, wird es im Leben schwer haben. Er muss entweder dem Kollektiv seinen Willen aufdrücken oder er ist nirgends zugehörig.

3. Quadrant – Hingabe und Verbindung

Auseinandersetzung ist etwas Positives, etwas Konstruktives. Auseinandersetzung ist ein Kampf mit jemandem oder einem Thema. Nur durch Auseinandersetzung findet eine Annäherung und eine Beziehung statt. Beziehung ohne Auseinandersetzung, ohne Reibung, ist Ringelpietz ohne Anfassen. Auseinandersetzung ist Reibung des Ichs mit dem Gegenüber oder dem Thema. Durch das Gegenüber oder das Thema wird man auf sich selbst zurückgeworfen, gewinnt Selbsterkenntnis oder wenigstens eine Selbstreflektion, eine Rückspiegelung. Man lernt sich selbst durch die Auseinandersetzung kennen. Man kämpft sich in die Beziehung.

4. Quadrant – Wissen und Erfahrung

Nachdem man erfahren hat, wie es ist, sich mit anderen auseinanderzusetzen, lernt man nun die Dinge aus einer etwas weiteren Perspektive zu betrachten und über den Tellerrand der eigenen subjektiven Befindlichkeiten zu schauen. Man übernimmt Verantwortung nicht nur für seine Familie oder seine Freunde, sondern für ein größeres Ganzes, in dem die persönlichen Empfindungen weniger wichtig werden. Man lernt, wie man zum Beispiel zum Wohl aller etwas aufbauen oder mittragen kann. Es ist das, was den Erwachsenen vom Kind unterscheiden sollte zumindest rein theoretisch, denn viele (V-)Erwachsene nutzen die überpersönlichen Strukturen, um sie für ihr Ego und dessen Selbstdarstellung zu missbrauchen.

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