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Tetrabiblos

Nach der von Melanchton besorgten seltenen Ausgabe aus dem Jahre 1533. Mit einem Vorwort von Thomas Schäfer.
Art.-Nr.: 00-17

Claudius Ptolemaeus

Produktform:  Paperback
Seitenzahl:  282
Erscheinungsjahr:  2012
Erscheinungsjahr:  2012
ISBN:  978-3-925100-17-8
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Produktdetails

Ptolemaeus wurde um 100 n. Chr. geboren, lebte in Alexandrien als Geograph und Astronom, wo er um 178 starb. Mit seinen Tetrabiblos, was soviel bedeutet wie Buch in vier Abteilungen, vermachte Ptolemäus der Mit- und Nachwelt ein zeitloses Dokument der Astrologie. Er stellte die von jedem nachprüfbaren Erfahrungstatsachen unter kausalen Gesichtspunkten neu zusammen und schuf so ein großes Lehrbuch. Zahlreiche der noch heute gültigen Begriffe und Regeln wurden aus der Tetrabiblos abgeleitet. Durch seine klaren Definitionen wurde die Astrologie erstmals systematisiert. Außerdem erfasste er erstmals alle Strömungen des astrologischen Wissen und formte sie zu einer Synthese. Auf ihn geht die Begründung des Tierkreises ebenso zurück wie die Deutung der Planeten. Die Tetrabiblos waren für 1500 Jahre die "Bibel der Astrologen".

Autorenporträt

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 Claudius Ptolemaeus Claudius Ptolemaeus (90 - 168 n.Chr.) lebte in Alexandrien, wo er vermutlich auch starb. Er war ein angesehener Astronom und Mathematiker und schrieb Bücher über Länderkunde, Optik und Akustik. In seinem Werk Almagest stellte er den ältesten Sternkatalog zusammen. Mit den Tetrabiblos schuf er die Grundlagen für die Astrologie.

Leseprobe

Von Tag- und Nachtgestirnen

Ähnlich kennt man bezüglich der Zeit zwei hauptsächliche Unterscheidungen, nämlich Tag und Nacht; der männlichen Natur entspricht mehr der Tag, wie auch während des Tages die größere Wärme herrscht, und die Lebewesen tatkräftiger in ihren Unternehmungen sind, die Nacht hingegen mehr der weiblichen, infolge ihrer Feuchtigkeit und der Sehnsucht nach Ruhe. So überlieferten die Alten uns Mond und Venus wären Nachtgestirne, Taggestirne dagegen die Sonne und Jupiter. Teil an beiden Eigenschaften wiederum hätte Merkur: bei morgendlicher Stellung wäre er Tagesgestirn, bei abendlicher Nachtgestirn. Den beiden Übeltätern aber teilten sie beide Möglichkeiten, indem sie nicht ihrer Ähnlichkeit, sondern im Gegensatz gerade ihrer widersprechenden Natur folgten, zu. Denn mit wohltätigen Gestirnen günstig verbunden, werden sie auch deren Wirkungen mehren helfen, mit schädlichen dagegen in diesen widersprechender Verbindung werden sie die Heftigkeit in der üblen Wirkung solcher Planeten einschränken. Aus solchem Grunde verbanden sie Saturn, der kältend wirkt, der Wärme des Tages, den dörrenden Mars der Feuchtigkeit der Nacht. So wird jeder von ihnen, besänftigt durch diese Gegenwirkung, gemäßigter.

Rezensionen

Bruno Huber im Astrolog:"Es ist Ptolemaeus in seinen Tetrabiblos gelungen, aus dem Wust der damalige astrologischen Regeln ein einheitliches, menschenbezogenes Deutungskonzept zu schaffen, wie es nach ihm bis in unser Jahrhundert keiner mehr zustande gebracht hat. Im Gegenteil, sie alle, die sich nach ihm als astrologische Autoren profiliert haben, bezogen sich immer mehr oder weniger bewusst auf ihn. Die "vier goldenen Bücher" sollte man also auch als Astrologe am Ende des 20. Jh. kennen!"

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