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Die Astrologie des Mondes

Grundbedürfnisse erkennen und Lebensaufgaben gestalten
Art.-Nr.: 258

Anita Cortesi

Produktform:  3 Abbildungen
Seitenzahl:  205
Erscheinungsjahr:  2019
Erscheinungsjahr:  2019
ISBN:  978-3-89997-258-0
EAN:  9783899972580
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Produktdetails

Der Mond hat eine starke Verbindung zum Mutterarchetyp, zu Gefühlen und zum Element Wasser. Ein Kind ist noch stark von der Mutter geprägt und lebt noch ganz in der Sphäre des Mondes. Mit der Pubertät kommt der Wille, aus dem eigenen Leben etwas zu machen. Denn dann kommt die Sonne und der Drang nach Selbstverwirklichung tritt stärker in den Vordergrund. Dieser Balanceakt zwischen Sonne und Mond bestimmt unser ganzes Leben und gibt den Anstoß für die persönliche Entwicklung. Das Buch zeigt, welche Seiten der Mond in uns fördert, aber auch welche dunklen Seiten des Mondes uns das Leben erschweren können.

Im zweiten Teil wird der Mond in den einzelnen Tierkreiszeichen beschrieben. Was ist die zentrale Lebensaufgabe Ihres Mondzeichens? Was fördert oder hemmt Ihren Mond? Wie erleben Sie den Mond im Alltag und was benötigen Sie für Ihr Wohlbefinden? Mit diesem Buch lernen Sie Ihre Grundbedürfnisse näher kennen und können diese optimal bestalten.

Autorenporträt

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 Anita Cortesi Anita Cortesi (1955), Lehrerin und Mutter von zwei Kindern. Sie ist als Verfasserin von Texten zur Horoskopdeutung per Computer über Fachkreise hinaus bekannt und anerkannt.

Leseprobe

Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.
Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämm‘rung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.
Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.
- Matthias Claudius -

Dieses Lied sagt schon fast alles über das astrologische Mondprinzip: Die ersten drei Zeilen stehen für das Kindliche, Spontane, für das Kind, das neu in die Welt kommt, sich entwickelt, lacht und weint und in seinen Gefühlen »aufgeht«.
Dann kommt der schweigende, schwarze Wald, das dem lieblichen Mondbild einen dunklen und fast bedrohlichen Kontrast gegenüberstellt. Der Wald ist ein Symbol für das Unbewusste, ein weiterer Aspekt des astrologischen Mondes. Das Dunkle, Schweigende und Bedrohliche ist in der astrologischen Mondsymbolik als der verschlingende Mutter-Urgrund enthalten.

Der wunderbare weisse Nebel kann als Bild für die Traum- und Fantasiewelt des Mondes verstanden werden.
»In der Dämmerung Hülle« ist die Welt »traulich«. Aus diesen Zeilen spricht tiefes Urvertrauen. Der Mantel des Halbdunkels legt sich um uns und schützt uns wie die liebevolle Umarmung einer Mutter.
Die dritte Strophe zeigt sehr schön, dass die Dinge nicht immer so sind, wie wir sie sehen. So wie wir den Mond manchmal nur halb oder gar nicht sehen, so erkennen wir auch vieles in unserer Gefühlswelt nur halb oder gar nicht. Es ist im Unbewussten verborgen und steigt nur manchmal auf. In diesem Gedicht sind, ebenso wie im astrologischen Mond, folgende Themen enthalten:

•    das Kind und das Bedürfnis nach Geborgenheit
•    die nährende und beschützende Mutter
•    die verschlingende Mutter
•    Traum, Fantasie
•    Nacht, Unbewusstes

Die letzten drei Punkte überschneiden sich mit Lilith, Pluto und Neptun. Doch lasst uns nicht vergessen, dass man lange Zeit nur die sieben alten Planeten und Lichter Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn in der westlichen Astrologie kannte. Erst 1846 wurde der Planet Neptun entdeckt und 1930 der Planet Pluto. Lilith wird erst seit Ende des letzten Jahrhunderts gedeutet und ist unter den Astrologen umstritten.

In diesem Buch möchte ich den oben genannten Mondthemen nachgehen. Dabei nehme ich bewusst in Kauf, dass Erklärungen den Zauber des Mondhaften zerstören. Sobald wir versuchen, dem Mond mit Merkur entgegenzutreten, ist dies, wie wenn wir mit Scheinwerfern in eine vom Mondlicht übergossene Landschaft zünden. Die nüchterne Klarheit der Konturen und Farben bringt uns sofort in eine andere Stimmung. Dieses Buch ist ein ähnlicher »Scheinwerfer«. Es soll zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Wir wollen aber auch nicht vergessen, dass wir den Scheinwerfer jederzeit wieder ablöschen und zurück in die mondhafte Stimmung tauchen können – jedes Mal ein bisschen bewusster und wacher. Das ist das Ziel dieses Buches.


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